Schwulsein war im Sozialismus kein Thema. Das war ein „Überbleibsel dekadenter bürgerlicher Moral“
und würde sich schon von allein erledigen, dachte man. Da nach dem Zweiten Weltkrieg auch die
Verschärfung des Paragrafen 175 anders als in der BRD im Osten wieder zurückgenommen wurde, konnte man
dort zunächst freier leben – es wurde eben nur nicht darüber geredet. Wie man als Schwuler in
der DDR gelebt und geliebt hat, davon erzählen in diesem Film sechs Männer – und sind sich dabei
keineswegs immer einig. UNTER MÄNNERN erzählt von Individualität in einem uniformen System.
UNTER MÄNNERN - SCHWUL IN DER DDR von Ringo Rösener & Markus Stein hatte die Weltpermiere auf 62. Berlinale in die Sektion Panorama.
Ab dem 26. April im Kino. Spiel- und Tourtermine auf
www.unter-maennern-film.de
Außerdem gibt es aktuelle Festivaltermine:
4.5. um 15 Uhr auf dem Filmkunstfest Schwerin
5.5. um 22:00 Uhr auf dem Neissefilmfest
11.5. um 19:30 Uhr auf dem FiSH Festival in Rostock
2. und 10.6. auf dem Out Takes Festival Neuseeland