GESCHICHTE

Die lautlosen Kämpfer (D - 2003 - 30 Min.)


Synopsis

Zwei gezielte Schläge auf den Nacken und ins Kreuz, und schon war der Fein liquidiert. Effektiver ging es nicht. Karate war bei Ministerium für Staatssicherheit Pflichtfach. Allerdings hat die Stasi die "Vorzüge" des fernöstlichen Kampfsports erst spät erkannt. Karl-Heinz Ruffert war es, der allen Ausbildern der DDR-Antiterroreinheiten Karatetechniken beibrachte. Duch seine harte Schulle mussten die Fallschirmjäger und Personenschützer, bei ihm lernten die MfS-Offiziere im Grenzeinsatz, wie ein Flüchtling mit ein paar punktgenauen Schlägen zur Räson gebracht werden konnte. Zwei seiner Lehrfilme für für das MfS sind erhalten geblieben: Übungen von Grenzposten, um Flüchtlinge aufzuhalten, eine Festnahme und das lautlose Töten auf einem geheimen Trainingsgelände. Aufnahmen, die erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Heute wendet Karl-Heinz Ruffert sein Fachwissen aus jahrelanger Praxis jetzt an, um Firmen und Privatpersonen zu beraten und zu beschützen. Als angesehener Experte in der Branche prüft er im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Mitarbeiter im Sicherheitswesen, wie z.B. von Geldtransportunternehmen. Im ehemaligen Honecker-Bunker in Premden trainiert er angehende Bodyguards.

DIE LAUTLOSEN KÄMPFER ist ein einzigartiges Portrait über einen Mann seiner Geschichte in der DDR.

Crew

Buch & Regie: Peter Lützenkirchen
Kamera: Rüdiger Pelikan, Axel Schneppat
Ton: Michael Senft
Schnitt: Dagmar Dick
Sprecher: Torsten Michaelis
Redaktion: Anette Reiß
Produzent: Olaf Jacobs

© 2003 Hoferichter & Jacobs Produktion im Auftrag des MDR



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