15. Juni 2022
17:00 Uhr
Weltpremiere: Jüdisches Filmfestival Berlin | Brandenburg

ADAM & IDA – Almost a Fairytale

Ein Film von Jan Tenhaven

Zum ersten Mal in ihrem Leben erzählen Adam und Ida Paluch einem deutschen Filmteam ihre Lebensgeschichte. Es ist die unglaubliche Geschichte einer lebenslangen Suche nach Identität, über Verlust und Zugehörigkeit – erzählt mithilfe von künstlerischen Animationen, welche die oft nur vagen Erinnerungen der jüdischen Zwillinge illustrieren.

Adam und Ida waren drei Jahre alt, als sie während des Holocausts getrennt wurden. Adam überlebte ein Konzentrationslager und wurde später adoptiert. Ida überlebte den Krieg versteckt bei einem polnischen Ehepaar. Beide Kinder wurden getauft, erhielten eine gefälschte Geburtsurkunde mit neuen Namen und wuchsen katholisch auf. Es schien fast unmöglich, dass sie jemals wieder zusammenkommen würden. Doch die Zwillinge hatten immer das Gefühl, dass ihnen „etwas fehlte“.

Nach einer 53 Jahre dauernden Suche, die sie rund um den Globus führte, glaubt Ida eines Tages, ihren Bruder auf einem Zeitungsfoto zu erkennen. Als sich die beiden Fremden treffen, sind sie überzeugt, sich endlich gefunden zu haben. „Wir wissen, dass wir es sind“, sagt Ida. Ist es ein Happy End? Kann die Geschichte überwunden werden?

Crew

Buch
Tilman Müller & Jan Tenhaven

Regie
Jan Tenhaven

Montage
Oliver Szyza

Kamera
Sven Kiesche

Zweite Kamera
Daniel Liepke

Ton
Julian Kiesche

Musik
Cassis B Staudt

Motion Design
Picpacker Motiondesign

Post Production Supervision
Philipp Kieseier

Produktion

Produktionsleitung
Jonas Giese
Jost Nolting (NDR)
Virginia Maassen (NDR)

Redaktion
Timo Großpietsch

Produzent
Olaf Jacobs

Eine Koproduktion von Hoferichter & Jacobs GmbH
und NDR

©2022

Ausstrahlungstermine

15. Juni 2022
17:00 Uhr
Weltpremiere: Jüdisches Filmfestival Berlin | Brandenburg