Die vergessenen Orte der Arbeit

„Die vergessenen Orte der Arbeit“ ist eine Reihe von Kurz-Reportagen, die im Rahmen der MDR-Umschau seit 2013 in loser Folge gezeigt werden.

Zum Ende der DDR gab es die meisten produktiven Arbeitsplätze in der Großindustrie. Die wiederum hatte ihren Schwerpunkt im heutigen Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Der Sprung vieler dieser Großbetriebe in eine neue Gesellschaftsordnung gelang nicht.  An den Orten, die über Jahrzehnte Konstanten im Leben der dort arbeitenden Menschen gewesen und zum Teil über mehr als hundert Jahre gewachsen waren, war von einem Tag auf den anderen alles anders.

Die Menschen, die dort arbeiteten, führen uns heute durch ihre „vergessenen Orte der Arbeit“. Sie erzählen Geschichten, die DDR-archetypisch sind, bei denen der Zuschauer schmunzeln kann oder bei denen ihm das Lachen vergeht. Es sind Geschichten, die den Zuschauer überraschen, die er so noch nicht gehört hat, aber deren Muster er aus eigenen Erfahrungen nur allzu gut kennt.

„Die vergessenen Orte der Arbeit“ ist auch als Bildband beim Mitteldeutschen Verlag erschienen. Fotograf: Maix Mayer

Einzelne Sendungen (bsp):

Motorräder aus Zschopau (gesendet am 01.09.2015)

Reißverschlüsse aus Heiligenstadt (gesendet am 14.07.2015)

Faltboote aus Sachsen-Anhalt (gesendet am 05.05.2015)

Hallorenkugeln aus Halle (am 07.04.2015)